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Warum Pläne machen für den A….. sind

Zumindest bei mir kommt es meistens anders, als geplant.

Der heutige Tag war wieder mal ein sensationelles Beispiel dafür, warum ich eigentlich keine Pläne machen sollte.

Eigentlich liebe ich es, Pläne zu schmieden. Ehrlich, ich steh da total drauf. Wenn alles bis ins kleinste Detail durchorganisiert ist, ich für jede eventuelle Abweichung eine Alternative in petto habe und ich einfach überhaupt nicht irgendwie Gefahr laufe, ins straucheln kommen zu können. Lach… sogar beim Schreiben muss ich schmunzeln. Ist aber wirklich so.

In meinem Job vor den Kindern war ich in einem weltweit agierenden Konzern im Headquarter-Controlling maßgeblich für Milliardenprojekte verantwortlich. Ich kann das wirklich gut. Ich mag die Logik und Klarheit in Systemen und Sachverhalten. (Wie anlog das mit der Arbeit mit Energien ist, war mir damals noch nicht klar.) Zu meinen Aufgaben gehörte unter anderem auch zu planen/budgetieren, zu analysieren und entsprechende Vorausplanungen zu erstellen.

Das habe ich auch in meinem Privatleben getan, also alles durchgeplant. Und ich liebe, es wenn ein Plan funktioniert. Aber das tun sie meistens nicht. Ich habe mein Leben schon zigfach hoch und runter geplant, sogar von links nach rechts und umgekehrt (manchmal muss man einfach gewisse Anpassungen vornehmen aufgrund von *Räusper* gewissermaßen außerplanmäßigen Vorkommnissen – du weisst schon was ich meine – zwinker*).

Spontane Aktivitäten habe ich absolut gemieden. Es war mir einfach  nicht möglich, ohne Planung oder Vorbereitung etwas zu unternehmen. Ich habe sogar – und jetzt halt dich fest – eine Einladung zu einem Städtekurztrip ausgeschlagen, weil ich nur 3 Stunden „Vorbereitung“ gehabt hätte. Aus heutiger Sicht ziemlich uncool, aber damals war das absolut meine Welt. Ich bin total froh, dass ich mittlerweile gelernt habe, mit dem Fluss der Energien zu gehen. (Naja, zumindest meistens, zwinker*.)

Aber zurück zu dem, was ich dir eigentlich erzählen wollte. Die ganze Woche hatte ich geplant, ein bestimmtes Projekt in Angriff zu nehmen. Irgendwie hat es nicht so richtig geklappt, es war irgendwie „blockiert“ – und dieses Wort kann ich gar nicht leiden, aber so war es.

Und was mache ich, wenn etwas nicht klappen will, wie ich es will? Festbeissen. Wie ein Hund in den Knochen. Ist doch logisch, oder! Was passiert dann? Noch mehr „Stau“ – auch dieses Wort kann ich nicht leiden. Grrr… und lach… 

Nach ein paar Tagen – ich werde immer schneller im loslassen – habe ich dann entschieden, dass ich dieses Projekt jetzt einfach links liegen lasse und mich völlig anderen Dingen widme. Ich hatte den Tag mit meinen Kindern geplant und wollte überhaupt nicht an meinem Business arbeiten. (Mir doch egal. Dann halt nicht.)

Wir wollten gerade los, dann wurde meine Tochter (10 Jahre) von ihrer Freundin eingeladen – und weg war sie. Okay….. Mutter ist raus. Gut, dann bin ich mit meinem Sohn (11 Jahre) in die Stadt. Mein Plan war groß (ja ja… schon wieder ein Plan), alles was ihm Freude macht. Und mir natürlich. Ich hatte einen Riesen Eisbecher im Kopf, im Anschluss daran eine Fahrradtour, Wasserpistolenschlacht usw. (Du merkst schon, worauf das hinaus läuft…)

Wir waren gerade bei dem Eisbecher angekommen, da kam sein Freund mit seiner Mutter vorbei. Die Jungs sind dann die Stad ein wenig „unsicher“ machen und ich hatte Zeit für einen entspannten Kaffee unter Müttern.

Als ich aufbrechen wollte zur Fahrradtour, hatten die Jungs sich jedoch bereits  auf dem Sportplatz verabredet. Gut, dachte ich innerlich, zwei Stunden für mich gewonnen. Was tun?

Mein Kopf sagte, geh arbeiten, mach das Projekt fertig, nutze die Zeit. Früher hätte ich das getan und mich direkt an den Schreibtisch gesetzt. Ich spürte aber in mich und folgte der Energie, die etwas anderes wollte.

Zuerst habe ich meditiert, um wieder mehr in meine Mitte zu kommen. Im Anschluss daran bin ich in ein energetisches Meeting mit meinem Business und habe die nächsten Schritte zu meinem Projekt geplant. Das Ergebnis: ich war endlich wieder im Flow, die Leichtigkeit war zurück. Juhuuu….

Die wichtigsten Abläufe habe ich mir in mein Journal notiert, damit ich es später wieder abrufbereit habe. Dann war es Zeit, die Kids einzusammeln. Was soll ich sagen, der Abend ist spontan bei Freunden, mit Kindern und einem schönen Glas Wein ausgeklungen. Mega schön…

Das sind die Momente, in denen ich so dankbar bin, dass ich mir heute erlaube, meine Pläne jederzeit zu ändern. Und wenn es sein muss, sogar alle 10 Sekunden. Somit sind es für mich auch keine echten Pläne mehr, es sind Wahlen, die ich von der Energie abhängig mache. Dann ist so vieles mehr möglich.

Wie ist das bei dir?
Planst du noch, oder folgst du schon der Energie?

Verrate es mir in den Kommentaren!

Wenn du mehr darüber wissen willst, wie das geht mit der Energie und dem Business, also raus aus der „Blockade“ und rein in den Flow, weisst du ja, wo du mich findest. 😉

Ich freue mich auf dich!

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